Sunday, February 17, 2008

Ohne Worte

Manchmal muss man sich nicht die Mühe machen Dinge des aktuellen politischen Geschehens in eigene Worte zu fassen, das Internet bietet die Möglichkeit der Links, die ich hier verwenden werde, denn der Artikel der NZZ zum Thema wie Deutschland nach sog. Steuersündern fandet, zur Not auch mit Beweismitteln zweifelhafter Herkunft für die dann auch noch ca 5 Mio Euro deutscher Steuergelder ausgegeben werden um sie zu beschaffen...spricht mir aus der Seele.
Hier der Link

Sunday, February 3, 2008

Der Peer

Peer Steinbrück, Deutschlands oberster Taschenrechner hat es mal wieder geschafft, in die NZZ am Sonntag nämlich, im Wirtschaftsteil unter den kleinen Meldungen steht mal wieder eine seiner Aussagen welche mich daran zweifeln lässt ob dieser Mann die Zusammenhänge nicht (er)kennt oder sie einfach nicht sehen will.
Er kritisiert die Steuerflüchtlinge wie Michael Schumacher – hui das ist aber schnell Herr Steinbrück das sie gemerkt haben das Herr Schumacher auch als Renter keine Steuern in Deutschland zahlt – diese hätten die Verpflichtung Deutschland etwas zurück zu geben schließlich seien es die Strukturen und das Umfeld in Deutschland gewesen die sie erst so gross und erfolgreich gemacht hätten. Weiterhin spricht er sich für eine Gehaltsobergrenze für Fußballstars aus wegen dem Neid und so...
Über den zweiten Teil seiner Aussage schreib ich nix mehr die ist satirisch genug und unterstreicht einfach warum dieser Mann Minister sein muss..
Als bekennender Steuerflüchtling nehme ich aber gerne zum ersten Teil Stellung:

Lieber Herr Steinbrück, es ist richtig das die Strukturen in Deutschland, in meinem Fall die Universitäten und Hochschulen die Reisefreiheit u.a. , mich erst in die Lage versetzt haben das zu sein was ich heute bin. So weit so gut. Auf der Anderen Seite sind es die Strukturen und das Umfeld in Deutschland welche mich zum Steuerflüchtling gemacht haben: Die Steuern und Abgaben welche größtenteils in marode, nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten, bankrotte Systeme fließen. Politiker wie Sie welchen es an Mut, Visionen und Rückrat fehlt ihren Beitrag zur Solidargemeinschaft zu leisten, nämlich diese grundlegend zu renovieren.
Die Sandwichgeneration zu welcher ich gehöre kann nur Auswandern und tut der Solidargemeinschaft langfristig vielleicht sogar einen Gefallen, in dem sie eben dieser später nicht auf der Tasche liegt weil sie keinen Chance hatten für ihre eigene soziale und gesundheitliche Zukunft / Sicherheit zu sorgen.
Leistungsträger in Deutschland zu sein ist keine Perspektive. Von niemanden kann verlangt werden das seine Solidarität bis zur, zumindest finanziellen, Selbstaufgabe geht. Es ist Ihre Politik und die Ihrer Kollegen welche den Menschen in Deutschland Angst um Ihre Zukunft machen und welche auch die sog. Neid-Debatte auslöst. Alles gleich machen zu wollen - oder sagen wir besser zur Gleichheit zu zwingen - bedeutet fast immer auf den kleinsten gemeinsamen Nenner zurück zu fallen, dieser ist aber in einem globalen Wirtschaftsraum weniger als Mittelmass und damit gleichbedeutend mit dem Schlusslicht (die Rote Laterne haben sie ja vielleicht noch vom Hans Eichel im Büro vor gefunden). Alle gemeinsam „Arm“ (ich schreibe Arm in „“ (!)) und unzufrieden zu sein nur weil dies den Weg des geringsten Widerstands für die (Innen-) Politik bedeutet ist als politisches Programm ebenso visionär und sachkompetent wie Ihre Aussagen im o.g. Artikel.

Thursday, January 31, 2008

Der Aufschwung geht weiter

Einzelhandel bricht ein
Wiesbaden (dpa) - Der deutsche Einzelhandel hat im vergangenen Jahr den größten Umsatzrückgang seit fünf Jahren verzeichnet und im Weihnachtsgeschäft einen weiteren Einbruch erlitten. Die Umsätze gingen 2007 nominal um 1,2 Prozent und preisbereinigt um 2,2 Prozent zurück, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbadenberichtete. Als Hauptgründe gelten die Mehrwertsteueranhebung, steigende Inflation und verunsicherte Konsumenten.
Pah, solange der Merkel mit dem Aufschwung zufrieden ist, können die in Hessen mit allen koalieren.

Tuesday, January 29, 2008

Es ist nicht leicht Politiker zu sein

Das Herr Struck sein Handy zurück gibt wegen Nokia hat mir doch zu denken gegeben welches Handy dürfen deutsche Politiker eigentlich noch politisch korrekt benutzen?

Nokia geht nicht wegen dem Werk in Bochum, BenQ auch nicht wegen dem ehem Siemens Werk, Sony Erricson hm geht auch nicht Sony hat doch mit billigen Fernsehern Grundig kaputt gemacht, Motorola nein die hat man doch erst verärgert bei der Nichtauswahl für den zukünftigen Polizeifunk, Samsung produziert nicht in Deutschland ob man da nicht was mit Subventionen machen kann? HTC das sind Smartphones und somit inkompatibel mit Politikern, Apple nein Äpfel sind ein Agrarprodukt und somit durch Subventionen, Strafzölle und Marktabschottung gegen Importe aus dem Ausland geschützt. Hui das wird wohl nix, ich würde den berittenen Boten empfehlen... CO2 neutral, naturnah, langsam und schafft Arbeitsplätze...

Zu den Wahlen in Hessen und wo war das noch ...ah Hanover und das Land drum rum die Stadt in der ausser der Cebit nix los ist.. tut es manchmal gut einfach mal Presse zu lesen die nicht in Deutschland gedruckt wird wie dieser nette Artikel hier.

Ach ja und Sarko bekommt einen blauen Brief weil er zu langsam seine Schulden abbaut -
ja was hat Angie den letzten Scheck vergessen, da wird sie wohl nochmal mit einem Koffer EU-Beiträge in Paris zwischenladen müssen -
Im Übrigen liebe EU Kommision der Mann hat andere Dinge zu tun - und er liefert uns die heissesten Bilder einer Präsidenten Freundin seit Norma Jeane Baker (na Pisageschädigte wer war das denn...) - also ein bisschen Rücksicht bitte.

Deutsche Medienvertreter küren Sieger und Verlierer

Leider können die alle nicht rechnen.


Reinhard Heydr.. ähm Roland Koch und Christian Wulff haben in ihren heruntergewirtschafteten Bundesländern unterschiedlich viele Stimmen verloren. Wolff mehr als Koch.


Koch: minus 324.114 bei 4,37 Mio. Wahlberechtigten
Worf: minus 469.368 bei 6,08 Mio. Wahlberechtigten

Wenn man die Zahl der Wahlberechtigten berücksichtigt,
hat Wullst erst recht mehr Stimmen verloren.


In beiden Bundesländern wählten weniger als ein Viertel der Wahlberechtigten die Spitzenkandidaten der CDU (Crime doesn't pay?):

Koch: 23,1%
Welff: 23,9%


Fazit der deutschen Medienvertreter: Wuff hat einen klaren Wählerauftrag bekommen, da 0,8 Prozent mehr Wahlberechtigte ihm die Stimm versch.. ähm geschenkt haben.

Tja, lieber Herr Koch selbst Schuld, denn die NPD hat in Hessen 0,9 Prozent erreicht. Hätten Sie nicht deren Wahlkrampfparolen herumgeschrien udn für diese so toll Werbung gemacht, hätten Sie den Wurst mit 24,0 zu 23,9 Prozentpunkten geschlagen. Dann wären Sie nun der Sieger.


So wird das derzeit in den Medien vermittelt, mit ähnlichen Siegern und Verlierern, Prozentpunkten und Sitzverteilungen.


Die Deutschen lieben es, für dumm verkauft zu werden: "Klarer Sieg für Wulff!" stand es in den Zeitungen.

Zum Glück haben wir den Merkel, der mit dem Aufschwung zufrieden ist und sich für die Innenpolitik Deutschlands noch nie interessiert hat. Wozu auch, "Hauptsache meine nächste Auslandsreise wird wieder schön!"

Und bis zur nächsten Landtagswahl in Hamburg (wenn Koch als Schill-Nachfolger anträte, bekäme er bestimmt 40%) sind es leider nur sieben Auslandsreisen.


Zur Krise bei der französischen Bank, lachhaft, der Peer "Liebe Banker, wenn Ihr Eure Hausaufgaben nicht macht, weiß ich auch keinen Rat!" Steinbrück verpulvert jede Woche fünf Milliarden.

Wednesday, January 23, 2008

Es lebe der Präsident

Nein nicht erschrecken ich meine nicht den Bundest(tags)präsidenten, nein ich meine den PGV le président grande vitesse endlich mal Bilder einer First Lady die man(n) wirklich anschauen kann (Anmerkung des Verfassers: 5 Dollar in die Chauvikasse sind gezahlt (ich nehme gerne Dollar für sowas denn der ist inzwischen nur noch 1,08 CHF wert)).

Friday, January 18, 2008

Besser als Erwartet

Mal wieder zeigt sich das ich mir die Kompetenz der deutschen Politik- und Wirtschaftelite nicht mal im Traum ausdenken kann geschweige denn vorhersagen kann.

Die Rumpelstilzchen Connection: ein Konzernkapitän dem ganz offensichtlich das Seepatent fehlt kann nicht rechnen und will die 11% die er denn Lokführern zahlt auf den Preis drauf schlagen für eine nicht vorhandene Dienstleistung...kann man den nicht zurückgeben wie das Handy von dem anderen Rumpelstruckchen? Der regt sich auf das ein Konzern das macht was alle gerne machen würden auf Kosten von andern eine Investition tätigen und wenn das Geld vom EU Steuerzahler alle ist geht’s ab ins nächste Fördergebiet wo die Subventionen noch sprudeln, wie in Deutschland die Populisten aus dem Boden schiessen.

Und die Prinzessin im Orangen Sakko steht da wie ein Handy ohne Netz äh ne ein abgestellter Regionalzug, äh ne eine stillgelegte Regionalstrecke äh ne ein Populist ohne Mindestlohn und Fremdenfeindliches Wahlplakat...

Die EU warnt die Schweiz (hallo? geht’s noch Basisdemokratie ist eben nicht überwachbar gell Herr Schäuble) wenn die Personenfreizügigkeit nicht angenommen wird ist das das Ende des Bilateralen Weges mit der EU, hat denn jemand gesagt irgendwer wolle den weiter gehen...?